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Diese Verunglimpfung, des von Mendelssohn geförderten R. Wagner, nahmen die Nationalsozialisten dankbar auf.
Mit diesen Äußerungen konnte man den Künstler denunzieren und seine Musik verbieten.
Symbolisch für die Barbarei des "Dritten Reichs" war die Zerstörung von Mendelssohns Denkmal vor dem Neuen Gewandhaus in Leipzig in der Nacht des 9. November 1936.

Im "Wörterbuch der Musik" (Ernst Bücken, Professor an der Universität Köln) von 1941 kann man lesen:

"Die eigene Epoche, die M. verhimmelte , hat den Grund sowohl zu seiner Überschätzung als Komponist gelegt wie zu jener falschen Würdigung, die ihn Schumann zur Seite bzw. gleichstellte."
"Rang der letzte in der Kette unserer wahrhaften Musikheroen, Beethoven, mit höchstem Verlangen und wunderwirkendem Vermögen nach klarstem, sicherstem Ausdrucke...". "...so verwischte Mendelssohn in seinen Produktionen diese gewonnenen Gestalten zum zerfließenden, pfantastischen Schattenbilde...". (Zitat aus R.Wagner Das Judentum in der Musik).

"Der entschädigte Musiker".
"Wenn am heutigen Samstag in Leipzig die Replik des Denkmals der Öffentlichkeit übergeben wird, aufgestellt neben der Thomaskirche..., dann ist die symbolische Kraft des Aktes der Gerechtigkeit und Wiedergutmachung nicht weniger einprägsam als die Zerstörung."
Wolfgang Schreiber in der Süddeutschen Zeitung am 18/19.10.2008.

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